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Faszination Tiberium – Ein wissenschaftlicher Blick auf das Sci-Fi Element aus C&C.
Hier werden nur die Formen des Tiberiums behandelt, wie Westwood es vorsah und nicht die Neudefinition von EA seit TW.

Grünes Tiberium (Riparius)

Tiberium Riparius

Erstmalig von Dr. Igantio Möbius entdeckt am 23. September 1995 am Fluss Tiber in Italien, wurde es nach dem Fundort benannt, während Kane behauptet, es zuerst gefunden und nach Tiberius Drusus Ceasar benannt zu haben. Das außerirdische Tiberium kam mit einem Meteoritenschauer auf die Erde, geschickt von den Scrin, nachdem diese Kontakt mit Nikola Tesla noch vor dem zweiten Weltkrieg hatten.

Tiberium besteht im Wesentlichen aus einem Pod (=Schale, Schote, Hülse) mit Wurzeln, in dem grüne Kristalle wachsen und toxische Gase abgesondert werden. Über die Wurzeln werden dem Boden rücksichtlos sämtliche Mineralien entzogen und in kristalliner Form gespeichert. Je mehr Spurenelemente dem Boden entzogen werden, desto größer und wertvoller werden die Kristalle, aber der natürlichen Umgebung mehr und mehr geschadet. Ab einem bestimmten Punkt verändert sich nur noch die Konzentration der Mineralien in den Kristallen, so fern es im Boden noch Rohstoffe gibt – siehe Blaues Tiberium. Neben dem Wachstum der Kristalle, verwurzeln sich auch ständig die Pods und bilden an anderer Stelle neue Pods, während sie tiefer und tiefer in den Untergrund dringen, um immer mehr Mineralien zu finden und absorbieren. Sogar auf dem Meeresgrund bildet sich Tiberium, mit dem Nebeneffekt von Algen, die mit der Zeit zu einer Plage geworden sind und Schifffahrten unmöglich machen.

Das Tiberium besteht aus folgender chemischer Zusammensetzung:

Das Gas besteht aus folgender chemischer Zusammensetzung:

Definition durch Dr. Ignatio Möbius

Molekular ist es eine nicht-Kohlenstoff-basierende Verbindung, die stark eisenartige Eigenschaften mit nicht-nachhallend reversibler Energie zu sein scheint. Es tendiert dazu kohlenstoffbasierende, molekulare Strukturen mit Inkonsequenz in ungleichen Positionen zu spalten, indem es den ersten, zweiten und neunten Quark-Ring umkreist.

Mutationen

Durch das aggressive Verhalten stirbt die nähere Umgebung schnell ab oder mutiert innerhalb weniger Tage. Einer der ersten und bekanntesten Mutationen ist der Blütenbaum, der mindestens ein fleischiges Geschwür an der Spitze hat, das regelmäßig mit Kontraktionen Sporen ausspuckt und die Verbreitung des Tiberiums wesentlich beschleunigt, als es über die Wurzeln möglich ist. Möbius vermutete, dass Tiberium sich so dem Leben der Erde anpasst und es langsam in die eigene Umwelt verwandelt. Nicht nur Pflanzen sind davon betroffen, auch Tiere bzw. jedes Lebewesen.
Eine weitere Mutation die vom Anbeginn beobachtet werden konnte, ist der Visceroid. Dieser zunächst seltene Tiberium-affine Organismus entsteht aus einer unkontrollierten Mutation eines Lebewesens und ist danach nur noch eine fleischige Ansammlung loser Zellen ohne feste Struktur in Form einer Sphäre. Visceroiden wachsen bzw. vereinen sich mit der Zeit und deren Anzahl hat über die Jahre schließlich so zugenommen, dass sie im Jahr 2030 in verschiedenen Größen zu losen Ansammlungen von Protoplasma entwickelt haben und zum gewohnten Bild von verseuchten Gebieten wurden. Während die ersten Exemplare kleine Mengen an Gas ausstoßen, haben die Visceroiden inzwischen Pseudopods entwickelt und können damit attackieren.
Ähnliche Entwicklungen gelten auch für die Kratermonster, die zunächst fast gar nicht anzutreffen waren und dann mit ihren Venen immer mehr Gebiete überwuchert haben. Ein großer Schlund bildet das Zentrum, der bei Gefahr große Mengen des Gases absondert, wie es auch schon beim Tiberium oder Visceroid vorkommt. Die Venen reagieren empfindlich auf Vibrationen, so werden größere Objekte über Pseudopods angegriffen, zerrissen und ggf. zum Schlund transportiert.
Eine gänzlich neuere Erscheinung sind die Tiberianischen Teufel bzw. Canus Tiberius. Anders als Visceroiden, behielt diese Lebensform ihre ursprüngliche Form bei und entwickelte sich darauf basierend weiter. Es ist bedeckt mit Kristallen und kann sie zum Angreifen auf seine Ziele schleudern. Der Tiberianische Teufel zählt zu den intelligentesten Lebensformen des Tiberiums. Gleiches gilt für den Tiberium-Schwimmer, eine schwebende Quallen-artige Lebensform mit Tentakeln, die elektrische Ladungen erzeugen können. Der Schwimmer stößt beständig Gase aus und ist nicht minder aggressiv als die anderen Organismen.

Blaues Tiberium (Vinifera)

Tiberium Vinifera

Die blaue Variante entspricht weitesgehend dem grünen Tiberium und entsteht durch aufgenommene Mineralien in weitaus höheren Mengen. Blaues Tiberium trat überhaupt nicht in den Anfangsjahren auf, erste Sichtungen wurden erst am Ende des ersten Tiberiumkrieges gemacht. Durch äußerst hohe Konzentration der Rohstoffe in den Kristallen entsteht die blaue Farbe und eine Instabilität, die bei Feuer oder Erschütterungen in kleine Explosionen resultiert und sich per Kettenreaktion über das ganze Feld verbreitet. Dies macht sie noch gefährlicher als grünes Tiberium, aber auch ungemein wertvoller. Hinzu kommt, dass der Aufnahmeprozess und damit das Wachstum ansich langsamer ist als bei der grünen Variante.
Sowas wie einen Blütenbaum gibt es beim blauen Tiberium nicht, statt dessen bilden große blaue Monolithen aus puren Kristall das Zentrum von solchen Feldern. Diese zehn Meter hohen Kristallstrukturen geben in einem regelmäßigen Zyklus ihrem lokales Feld stets Wachstumsschübe, was für den Betrachter als Glitzern wahr genommen wird. Denn trotz der anorganischen festen Struktur, scheint der Monolith zu leben und bewegt sich dabei.

Dunkelblaues Tiberium (Cruentus)

Tiberium Cruentus Tiberium Cruentus

Von dieser besonderen Art des Tiberiums sind nur sehr wenige Vorkommen bekannt. Im Gegensatz zu den anderen Arten, scheint sich dieser nicht bzw. nur extrem langsam zu verbreiten, ist aber hoch-explosiv – wie die Farbe bereits vermuten lässt. Es könnte das Resultat eines Vinifera-Monolithen sein, der noch mehr Elemente dem Boden entzogen und sich dadurch mit extremer Dichte an Mineralien angereichert hat. Explodiert solch ein Kristall, regnet es seine Splitter im Umkreis von bis zu 600 Metern in die Landschaft. Vermutlich dürfte dies auch ein "natürliches" Ende eines jeden Kristalls sein, auch um sich letztendlich effektiv zu verbreiten.

Rotes Tiberium (Arboreus)

Noch seltener als dunkelblaues Tiberium ist das Rote. Weitere Eigenschaften sind aber nicht bekannt.

Zu Arboreus lässt sich aber non-fiktional noch folgendes sagen: Westwood plante in der Tat rotes Tiberium (siehe TS für Beweis / Zitat), hat es aber nicht mehr geschafft, es vernünftig zu implementieren. Statt dessen taucht es in blau auf und sieht identisch mit dem blauen Tiberium aus. Nur durch andere Werte ist es unterscheidbar, was aber im Spiel kaum möglich ist. Laut rules.ini ist es etwas wertvoller und explosiver als Vinifera und zu dem als Aboreus beschrieben, was aber ein Rechtschreibfehler ist. Fakt ist aber auch, die Farben symbolisieren den Lebenszyklus des Tiberiums, d.h. wenn mit Grün alles anfängt und sich Dunkelblau schon arg dem Ende neigt, dürfte Rot die letzte Phase sein – wie auch immer diese aussehen sollte.
Durch einen weiteren Fehler in der Farbpalette wird manchmal der dunkelblaue Cruentus-Monolith in orange-gelblichen Farbtönen dargestellt. Dies sorgte für weitere Spekulationen über Arboreus, ist aber nur Cruentus in falschen Farben – siehe Screenshot für korrekte Darstellung.

Lateinische Herkunft

Siehe auch

Eine ausführlichere Übersicht, allerdings mit den Änderungen von EA, findet ihr hier.


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